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Hunderassen:

Steckbrief: Die Schweizer Sennenhunde

Basiswissen

Hunderassen: Schweizer Sennenhunde

Schwarz wie ihre Schokolade und groß und stark wie ihre Alpen, so etwa präsentieren sich die vierbeinigen Exportschlager unserer schweizerischen Nachbarn. Doch so beliebt die vier Vertreter der Schweizer Sennenhunde heute auch sind, so gefährdet war ihr Fortbestehen am Anfang des 20. Jahrhunderts.

Zu dieser Zeit ist es vor allem dem Engagement des Geologen Albert Heims zu verdanken, dass wir uns heute noch an diesen Hunderassen, die beinahe ausgestorben waren, erfreuen können. Bei der vorwiegend durch ihn wieder angekurbelten Zucht wurden auch die heute noch gültigen Rassenamen geprägt, hier der Größe der Tiere nach geordnet: Großer Schweizer Sennenhund, Berner Sennenhund, Appenzeller Sennenhund und der kleinste, der Entlebucher Sennenhund. Ursprünglich wurde jede dieser Rassen als Bauern- und Hofhund eingesetzt, woher auch ihr Name rührt, denn ein Senn ist nichts anderes als ein Hirte.

In Körperbau und Fellzeichnung sind sich die vier Arten recht ähnlich. Jedes Tier ist geprägt von einer schwarzen Fellgrundfarbe mit symmetrischen rotbraunen und weißen Abzeichen. Gemäß Rassenstandards ist eine havannabraune Fellfärbung ebenfalls erlaubt. Mit Ausnahme des Berner Sennenhundes, dessen Fell lang, weich und glatt bis höchstens leicht gewellt ist, zeichnen sich alle Arten durch stockhaarigen Fellwuchs aus, der aus kurzem bis mittellangem Deckhaar und weicher Unterwolle besteht. Diese Unterwolle fehlt jedoch beim kleinen Entlebucher. Mit schwindender Größe steigt das Durchschnittsalter der Tiere. So wird der Große Schweizer um die elf Jahre, der Berner zwölf, der Appenzeller 13 und der Entlebucher bis zu 15 Jahre alt. Die maximalen Widerristhöhen liegen zwischen 72 cm (beim Großen Schweizer) und 50 cm (beim Entlebucher).

Mensch und Hund – das Zusammenleben

Hunderassen: Schweizer Sennenhund

Die Schweizer Sennenhunde sind aufgrund ihrer Wurzeln seit jeher an das Zusammenleben mit dem Menschen gewöhnt. Gerne nehmen sie ihren Platz im menschlichen Rudel ein und lieben den Kontakt zu eben jenem, ohne dabei ständig beachtet werden oder im Mittelpunkt stehen zu müssen. Diese Vierbeiner eignen sich daher auch sehr gut als Familienhunde. Als Wach- und Hirtenhund bewahren sie jedoch stets eine gesunde Skepsis gegenüber Fremden, wobei das Wort ihres Herrchens aber nie missachtet wird. Sind Sie sich also darüber bewusst und können damit umgehen, dass sich auch der Hund seiner imposanten Erscheinung bewusst ist und diese in Gefahrensituationen einzusetzen weiß, steht einem harmonischen Zusammenleben nichts mehr im Wege. Besonders die drei hochgewachsenen Arten eignen sich aufgrund ihrer Größe und dem angeborenen Bewegungsdrang nicht als Wohnungshunde und auch ihr kleinster Artgenosse benötigt viel Auslauf und Beschäftigung und ist daher kein geeignetes Tier für Couch-Potatoes.

Charakter und Erziehung

Hunderassen: Schweizer Sennenhunde

Charakterlich ist der Berner der ruhigste von den vier Sennenhunden. Sein gutmütiges, friedfertiges und anhängliches Wesen kommt vor allem bei Familien gut an, wodurch sein Gebrauchs- und Hauptverwendungszweck als Katastrophen- und Schutzhund in den letzten Jahren rückläufig ist. Er liebt ausgedehnte Spaziergänge, auf denen er seine Umgebung ausgiebig beschnüffeln kann. Seine Erziehung hängt stark vom eigenen Willen des Tieres ab. Seine ausgeprägte Kompetenz zum eigenen Denken und Handeln setzt daher weniger Durchsetzungsvermögen als vielmehr Geduld und Fantasie von Seiten des Halters voraus. Beim Appenzeller ist zu beachten, dass sich seine temperamentvolle und vitale Art in einer ausgesprochenen Bellfreudigkeit widerspiegelt, die Sie von Anfang an mit der richtigen Erziehung in den Griff bekommen sollten. Seine Freude am Lernen erweist sich dabei als Vorteil. Der Entlebucher ist Erwachsenen wie Kindern ein treuer Freund, jedoch sollte sein lebhaftes Temperament durch eine frühzeitige Sozialisation und klare Grenzen in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Unnötige Härte verträgt das sensible Tier dabei nicht. Seine genügsame Art und das ausgeglichene und selbstbewusste Naturell des Großen Schweizers gestalten seine Erziehung hingegen wenig aufwendig. Jedoch begnügt er sich nicht mit einer schlichten Grunderziehung. Fordern Sie ihn also stetig mit kleineren Aufgaben, die ihm und der ganzen Familie Freude bereiten. Gute Möglichkeiten sind beispielsweise das Schlittenziehen im Winter oder das Tragen der Einkäufe in einem geeigneten Hunderucksack.

Gesundheit und Ernährung

Hunderassen: Schweizer Sennenhund

Bei allen vier Hunderassen sind Krankheiten leider nicht ausgeschlossen. So ist der Große Schweizer bei übermäßigem Leckereiverzehr anfällig für Übergewicht, was Rücken-, Hüft- und Magenprobleme zur Folge haben kann. Auch Epilepsie kann bei diesen Tieren vorkommen. Beim Berner können Gelenk- und Nierenerkrankungen häufiger auftauchen. Darüber hinaus dürfen Sie die Hitzeempfindlichkeit dieser Vierbeiner bei allen Aktivitäten nie außer Acht lassen. Auch zu bösartigen Tumoren an der Haut können sie neigen. Diese unschöne Anfälligkeit besitzt leider ebenfalls der Appenzeller, der sich wiederum einen Hang zu Augenkrankheiten wie dem Grauem Star mit dem Entlebucher Sennenhund teilt.

Pflege

Hunderassen: Schweizer Sennenhunde

Das kurze Fell der Sennenhunde macht die Pflege der Tiere prinzipiell denkbar unkompliziert. Das regelmäßige Abbürsten reicht voll und ganz, die richtige Fell-Bürste spart dabei Zeit und ist gründlicher. Der Berner Sennenhund beansprucht allerdings etwas mehr Ihrer Zeit. Hier sollte mit besonderer Sorgfalt gebürstet und gekämmt werden und dies vor allem zu Zeiten des Fellwechsels. Haarzotteln sollten dabei vorsichtig mit den Fingern gelöst werden. Bei dem Entlebucher und dem Appenzeller empfiehlt sich zudem eine regelmäßige Untersuchung der Augen, aufgrund der bereits erwähnten Gefahr von Grauem Star.

Wissenswertes

„Groß“ bedeutet nicht automatisch auch „viel“. So gehört der Große Schweizer Sennenhund zu den eher seltenen Hunderassen. In der Schweiz sollen im Schnitt nur rund 500 Tiere leben und auch der Nachwuchs hält sich mit etwa 120 pro Jahr eingetragenen Welpen in Grenzen.

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