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Wellness für Hund & Halter

Mit dem Vierbeiner werden Wellness, Fitness und Sport zum Vergnügen. Nicht nur unsere Hunde, auch wir selbst profitieren davon, wenn wir uns um unsere Schützlinge kümmern. Wer seinem Vierbeiner etwas Gutes tut – ihn ausgiebig bürstet oder lange mit ihm spazieren geht –, tut auch etwas für sich.

 

Hunde und Heimtiere generell wirken erwiesenermaßen beruhigend und ausgleichend auf uns. Studien belegen, dass die reine Anwesenheit der Tiere und vor allem auch das Streicheln dazu beitragen, den Blutdruck und die Herzfrequenz des Menschen zu senken. Zudem gibt es in solchen Momenten für den Körper keinen Grund, Stresshormone wie Adrenalin auszuschütten – wir entspannen, und das Tier auch. Forscher gehen sogar davon aus, dass Krankheiten wie Diabetes und Bronchitis durch die Anwesenheit von Hunden und die regelmäßige Bewegung des Menschen beim Gassigehen einen besseren Verlauf nehmen. Und was die Hunde selbst betrifft – je mehr wir uns um sie kümmern, je mehr Zeit wir mit ihnen verbringen und sie pflegen, desto wohler fühlen sie sich, das ist ja klar!

Beginnen wir also mit liebevoller, ausgiebiger Fellpflege. Nicht nur im Frühjahr und im Herbst, wenn der obligatorische Fellwechsel ansteht, genießen unsere Vierbeiner die Unterstützung bei dieser haarigen Angelegenheit. Wer seinen Hund regelmäßig bürstet, kämmt, massiert, streichelt und knuddelt, der sorgt dafür, dass die Bindung und das Vertrauen zwischen Mensch und Tier vertieft wird. Darüber hinaus bleibt unsere eigene Wohnung von allzu vielen Haaren und „Wollmäusen“ verschont.

 

Geduld und ausreichend Zeit sind für die optimale Fellpflege die Grundvoraussetzung. Selbst nervöse Tiere, die sich beispielsweise zu Beginn nicht unbedingt am Kopf oder am Bauch bürsten und kämmen lassen wollen, kann man mit Zeit, Liebe, Geduld und beruhigenden Worten dazu bringen, genug Vertrauen zu fassen, um die Pflege schließlich zu genießen. Das gilt auch für das Shampoonieren oder das Abspritzen mit Wasser, wenn der Hund beim Spaziergang ein Bad im schlammigen See genommen hat. Mit Geduld und Ruhe lernt IhrVierbeiner, vor dem Duschkopf oder dem Gartenschlauch keine Angst mehr zu haben und die Prozedur letztlich sogar zu genießen.

 

Und das ist gut so, denn Aktivitäten wie das Bürsten, Kämmen und Abduschen oder auch Shampoonieren tun dem Hund ausgesprochen gut – nicht nur deshalb, weil er nachher sauber und schön ist! Das Bürsten gleicht einer Massage: Es sorgt für gute Durchblutung und regt den Kreislauf an. Ein weiterer Vorteil: Indem Sie Ihren Hund regelmäßig bürsten und dabei auch streicheln, tasten Sie ihn ab und können verknotete Fellbüschel oder Zecken schnell entdecken und entfernen. Ihr Hund gewöhnt sich dabei daran, dass Frauchen oder Herrchen sich am Fell zu schaffen machen, und hält zunehmend ruhig, wenn Sie beispielsweise aus seiner Tatze eine Klette entfernen möchten, in die er getreten ist, oder wenn Sie ihn anderweitig abtasten und „untersuchen“ möchten.

 

Natürlich beschränkt sich die gemeinsame Zeit mit dem Vierbeiner nicht nur auf das Kuscheln und die Fellpflege – auch Spielen ist zwischendurch angesagt, um sich mal so richtig auszutoben! Darüber hinaus will Ihr Hund gefordert werden; selbst alte Hunde können noch so einiges lernen. Langeweile ist der Miesmacher Nummer eins, das kennen wir von uns selbst und das gilt auch für den Hund. Stellen Sie ihm also durchaus immer wieder neue Aufgaben und lassen Sie ihn bereits Erlerntes regelmäßig wiederholen.

 

Gut geeignet ist dafür der gemeinsame Spaziergang – hier lassen sich alte Übungen zwischendurch einbauen (Sitz, Platz, Fuß) und neue Künste trainieren, beispielsweise das Apportieren. Wussten Sie übrigens, dass der Mensch und sein Hund im Laufe eines Hundelebensrund 9000 Stunden lang Gassi gehen? 9000 Stunden an der frischen Luft, das tut dem Tier mindestens genauso gut wie dem Menschen! Die Stunden, die man zusammen verbringt, eignen sich hervorragend, um sie für die Fitness einzusetzen und nicht einfach durch den Wald zu schleichen. Das fängt für den Menschen bei der optimalen Kleidung an – atmungsaktiv sollte sie sein, die Schuhe müssen gut sitzen und Matsch genauso aushalten wie Staub und Wasser. Und los geht’s!

 

Für Ihre persönliche Fitness ist es dabei gar nicht schlecht, sich ein bisschen an Ihrem Vierbeiner zu orientieren: Wenn er aufwacht, gleichgültig ob morgens oder nach einem Mittagsschläfchen, streckt er sich zunächst ausgiebig. Probieren Sie das auch: Durch das Strecken gelangt Sauerstoff in den ganzen Körper und die Muskeln lockern sich. Atmen Sie zudem tief durch und beobachten Sie auch während des Spaziergangs Ihre Atmung. Wir Menschen atmen häufig unbewusst flach. Schnaufen Sie an der frischen Luft gut durch – einatmen durch die Nase, ausatmen durch den Mund, allerdings nicht zu hektisch, sondern lang und regelmäßig.

 

Ihr Hund wird die vielen Aktivitäten staunend beobachtet haben. Nun ist er an der Reihe: Haben Sie Spielzeug mitgenommen? Apportieren hält den Vierbeiner fit und macht ihm Spaß. Nachdem er ausgiebig Zeit zum Schnüffeln gehabt hat, sind die kurzen Sprints für ihn das richtige Training. Viel Lob gefällt ihm natürlich ebenfalls; Frauchen und Herrchen trainieren derweil die Arme beim Quietschtierchenweitwurf. Wechseln Sie die Arme ruhig ab – das sieht beim schwachen Arm zwar manchmal komisch aus, doch Sie werden merken, dass es mit dem Werfen bald besser geht.

 

Wurde genug gesprintet, können Sie sich auf die Suche nach einem Hindernisparcours machen. Ihr Hund wird Ihnen folgen, wenn Sie über Baumstämme balancieren oder über kleine Gräben springen. Und er wird begeistert sein, wenn Sie mal vom Weg abweichen und sich durch die Büsche schlagen. Beobachten Sie genau, wie Ihr Tier sich verhält und was ihm Spaß macht, und sorgen Sie stets für Abwechslung. Das tut allen Beteiligten gut und der Spaziergang wird ohne Umstände zur Fitnessstunde! (aa)

 

10 Fitness-Tipps

Vergessen Sie bei langen Wanderungen nicht das Wasser für den Hund und Sie selbst.

 

  • Nehmen Sie ein paar Leckerlis mit, um neue Übungen zu trainieren.
  • Suchen Sie nach Baum stämmen, um mit Ihrem Hund das Balancieren zu üben.
  • Kleine Mauern oder Bänke eignen sich, den Befehl „Hopp!“ zu üben – bald wird Ihr Hund mit einem Satz drüberspringen.
  • Benutzen Sie auch die Leine oder ein Lieblingsstofftier, um Ihren Hund springen und rennen zu lassen. Apportieren tut ihm gut.
  • Reden Sie viel mit Ihrem Tier – die schönste Zeit ist für den Hund die Zeit, Sie Sie mit ihm verbringen.
  • Üben Sie zwischendurch klassische Befehle wie Sitz und Platz. Wer sich viel mit seinem Hund beschäftigt, hält ihn fit.
  • Lassen Sie den Spaziergang gemütlich ausklingen – so haben die Muskeln Zeit, etwas abzukühlen.
  • Gönnen Sie Ihrem Hund zu Hause eine ausgiebige Streicheleinheit.
  • Bürsten Sie ihn gut durch.
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