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Richtiges Verhalten bei Angst vor Hunden Eine Hundephobie, d. h. eine intensive bis panische Angst vor den Vierbeinern, schränkt Kinder in ihrem Alltag und in ihrer Lebensfreude erheblich ein. Der Diplom-Psychologe Frank Zimmermann und der Arzt Dr. Viktor E. Kacic, die beide am Klinikum in Aschaffenburg tätig sind, haben ein erfolgreiches Behandlungskonzept für betroffene Jungen und Mädchen im Alter von 5 - 12 Jahren entwickelt...

In der ersten Phase der Therapie vermitteln die Therapeuten ihren Schützlingen die Grundlagen der Kommunikation und des angemessenen Verhaltens gegenüber Hunden. In diesen beiden ersten Einheiten trainieren die Kinder außerdem kindgemäße Strategien zur Bewältigung von Ängsten ein: Ein Talisman, die „magische Mutmurmel“, und der „Mutspruch“ ("Mit Mut wird alles gut.") unterstützen die Kinder dabei, sich ihren Ängsten zu stellen.

In den nächsten Übungseinheiten werden ausgesuchte Hunde aus dem Tierheim in die Behandlung miteinbezogen. Unter dem Einsatz der zuvor erlernten Bewältigungsstrategien üben die Jungen und Mädchen die schrittweise Annäherung an den Hund. Mithilfe einer Ampel der Aufgeregtheit, bei der die Farben Grün für Gleichmut, Gelb für mittlere Aufgeregtheit und Rot für Ängstlichkeit stehen, können die kleinen Patienten ihrem Therapeuten ihren Gemütszustand signalisieren und die eigenen Fortschritte verfolgen. Alle Übungen werden nur im gelben Bereich absolviert, um die Kinder nicht zu überfordern. Groß ist dann die Freude, wenn die Ampel sogar beim Streicheln des Vierbeiners von Gelb auf Grün wechselt und die Angst nur noch eine Erinnerung ist.

Dieses Therapiekonzept hat sich in den vergangenen Jahren mehr als bewährt: Innerhalb eines Zeitraumes von 8-10 Wochen haben die meisten Kinder sehr viel weniger oder gar keine Angst mehr vor Hunden. Einige der Kinder wünschten sich nach der Behandlung sogar einen Vierbeiner.

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