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Hund allein zu Haus Wenn der Hund in der Wohnung randaliert

Viele Hundehalter kennen das Problem: Hunde, die in Herrchens oder Frauchens Abwesenheit die Wohnung demolieren, die vor Angst anfangen zu zittern, wen der Halter sich ausgehfertig macht und die den ganzen Tag bellen, wenn man sie allein lässt. Doch dieses Verhalten kann man abtrainieren.
Diese starken Ängste können unterschiedliche Gründe haben: ein schlimmes Gewitter, bei dem der Hund allein war, Feuerwerk zu Silvester oder auch Veränderungen im Lebensrhythmus des Halters. Zeit und Geduld sind notwenige Zutaten für das Training. Doch es lohnt sich, denn wenn ein Hund solche Trennungsängste hat, geht für Hund und Halter häufig ein Stück Lebensqualität verloren. „Desensibilisierung“ heißt das Zauberwort aus der Verhaltenstherapie. Es bedeutet, das Tier langsam mit der angstauslösenden Situation zu konfrontieren – ganz langsam und häufig, bis es zur Normalität wird.
Wenn der Hund beispielsweise darauf reagiert, dass Frauchen sich die Schuhe anzieht, dann besteht die Therapie darin, dass sie sich so oft die Schuhe an und aus zieht, bis der Hund merkt, dass ihm keine Gefahr droht.
Das Training beschränkt sich nicht nur auf den Vierbeiner - auch der Mensch muss an sich arbeiten: Das Verlassen des Hauses muss ein normaler Prozess werden. Streicheln oder Bemitleiden des Hundes verstärkt seine Ängste, da es ihm die Besonderheit der Situation signalisiert. Das gilt im gleichen Maße, wenn der Halter zurückkommt: Hunde begrüßen den Menschen fröhlich, bellen und springen an ihm hoch. Auf diese Begrüßung einzugehen, ist für das Training kontraproduktiv. Der Halter sollte die Hunde erst einmal ignorieren. Erst Jacke ausziehen, Schuhe ausziehen, dann die Hunde begrüßen – in dieser Reihenfolge erfolgt eine hundegerechte Begrüßung. Denn nur so lernen sie, wer der Chef im Rudel ist und wessen Bedürfnisse zuerst kommen.   

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