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Große Klappe - Schmuckhornfrösche Eines der ersten Computerspiele, welches sich bis heute einer stetigen Beliebtheit erfreut, war Pacman, bei dem ein gefräßiger Smiley alles Mögliche an Nahrung in sich hineinschlang. Begegnet man zum ersten Mal einem Schmuckhornfrosch, so hat man das lebendige Vorbild dieses Spieleklassikers vor sich. Kein Wunder, dass sie in Terrarianerkreisen auch als Pacman-Frösche bezeichnet werden.

Wie der allesfressende Smiley sind auch Schmuckhornfrösche nahezu kugelrund und auch sie sind mit einem riesigen Appetit gesegnet. Hinzu kommt das riesige Maul, mit dem die Frösche alles verschlingen, was in ihre Nähe kommt. Selbst Futtertiere, die annähernd so groß wie der Frosch selber sind, werden verschlungen.

Das Maul ist nicht nur riesig, es besitzt auch äußerst kräftige Kiefer sowie Zähne, die man bei der Haltung der Tiere stets beachten sollte, denn in ihrer Gefräßigkeit machen sie selbst vor der Hand des Pflegers nicht Halt. Als immer hungrige Bewegungsjäger schnappen sie nach allem, was sich bewegt, ohne zwischen Beute und einer sich bewegenden Hand zu unterscheiden.

Ursprünglich stammen sie aus Südamerika, wo sie in lockeren Böden und Blätterschichten verborgen auf Beutetiere warten. Dank ihrer grün-braunen Färbung sind sie extrem gut getarnt und kaum zu erkennen. Hinzu kommt, dass sie sich mithilfe ihrer kräftigen Hinterbeine bis zu den Augen eingraben können. Ihre hornartigen Auswüchse der Augenlider, denen die Schmuckhornfrösche, den Namenszusatz "Horn" verdanken, wirken dabei wie kleine Pflanzen und machen die Tarnung perfekt. So verharren sie oft tagelang. Erst wenn sich ein Beutetier in ihrer Nähe bewegt schlagen sie blitzschnell zu.

Schmuckhornfrösche im Terrarium

Von den acht im Freiland lebenden Hornfroscharten werden der Ceratophrys ornata und der Chaco-Hornfrosch (Ceratophrys cranwelli) regelmäßig im Terrarium gepflegt. Vor allem der Argentinische Hornfrosch ist leuchtend grün gefärbt und besitzt große, rötlich-schwarze, gelb gerandete Flecken. Er wird in verschiedenen Farbformen gezüchtet, von denen die Albinos die beliebtesten sind. Diese sind nicht weiß, sondern gelblich und weisen orangefarbene Flecken auf. Der Chaco-Hornfrosch ist nicht ganz so bunt gefärbt, er ist bräunlicher und weist dunkelbraune Flecken auf, sein Rücken ist mit Hornwarzen übersät. Auch er wird in einer Albino-Farbform gezüchtet.

An die Haltung stellen Schmuckhornfrösche nur geringe Ansprüche, weshalb sie auch für Anfänger geeignet sind. Erwachsene Tiere, die sich nur ausgesprochen wenig bewegen, brauchen ein Terrarium mit einer Mindestgröße von 40 x 40 x 40 cm, gerne auch größer.

Wichtig ist der passende Bodengrund, der hoch genug sein sollte, um den Tieren auch ein vollständiges Eingraben zu ermöglichen. Er sollte locker sein und kann aus Terrarienerde, einem Laub-Erde-Gemisch oder Kokoshumus bestehen. Die Einrichtung besteht aus Mangrovenwurzeln, Rinde oder größeren Steinen, die gerne als Versteckmöglichkeiten angenommen werden. Bei einer Bepflanzung muss darauf geachtet werden, dass die Schmuckhornfrösche diese nicht ausgraben können. Die Ernährung

Die Ernährung von Hornfröschen ist denkbar einfach, da sie alles fressen, was sich bewegt! Hier liegt aber auch ein Problem, denn Schmuckhornfrösche neigen bei zu reichlicher Futtergabe zu Fettleibigkeit. Als Faustregel für Futtertiere gilt, dass sie nicht größer als die Hälfte des Frosches sein sollten. Erwachsene Frösche brauchen ein bis zweimal wöchentlich Futter, Jungtiere hingegen öfter. Es empfiehlt sich, die Frösche mit einer Pinzette zu füttern, da sie nur an sich bewegende Beute herangehen und so auch die Finger des Halters sicher sind.

Natürlich brauchen Schmuckhornfrösche auch Wasser. Dieses sollte aber in einer flachen Schale angeboten werden, da die Tiere schlecht schwimmen können und die Gefahr besteht, dass sie in tieferen Wasserschalen ertrinken. Und anders als Pacman hat unser Frosch nur ein Leben.

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