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Ein Welpe erobert Herzen im Sturm Willkommen zu Hause! Seit Wochen wird seine Ankunft sehnsüchtig erwartet. Endlich, endlich ist es so weit: Labrador-Retriever Karli hält Einzug. Ein erster zaghafter Schritt in die neue Umgebung und schon ist klar: Von nun an steht der tapsige Welpe im Mittelpunkt.

Allen Familienmitgliedern fällt es wahnsinnig schwer, Karli nicht ständig auf den Arm zu nehmen und zu knuddeln. Die riesigen Pfoten und die schwarzen Knopfaugen, das fl uffi g-seidige Fell und die weichen Ohren sind einfach unwiderstehlich. Dennoch reißen sich Eltern und Kinder zusammen. Gemeinsam hocken sie auf dem Boden im Wohnzimmer, um den neuen Mitbewohner in Empfang zu nehmen. Ruhig und geduldig müssen sie nun sein, hat der Vater gesagt. Denn sosehr sich alle auf Karli freuen – der kleine Kerl ist zum ersten Mal von seinen Geschwistern, seiner Mutter und der gewohnten Umgebung getrennt. Und das ist schon ganz schön viel auf einmal für ein acht Wochen altes Hundebaby!

Einen guten Tipp hatte der Züchter schon vor dem ersten Besuch parat: „Bringen Sie eine alte Decke mit“, riet er. In den folgenden Wochen lag diese Decke bei der Hundefamilie und nahm den Geruch von Karli und seinen Geschwistern an. Nun hat sie gemeinsam mit ihm die Heimreise angetreten und liegt schon in seinem neuen Bettchen, wo der gewohnte Geruch ihn später beruhigen wird.

Zunächst aber wagt Karli eine kleine Erkundungstour. Neugierig beschnuppert er nacheinander seine neuen Familienmitglieder, eins nach dem anderen. Dann das Sofa, die Stuhlbeine und den Fernsehtisch, die Vorhänge, den Knabberknochen und das Hundespielzeug, das die Kinder ausgesucht haben. Für seine Sicherheit wurde gesorgt: Lose Kabel hat der Vater hinter Leisten versteckt, die Spielsachen der Kinder sind aufgeräumt, damit der Kleine nichts verschluckt oder etwas anknabbert, was er nicht anknabbern soll. Ein Blumentopf musste vom Boden aufs Fensterbrett umziehen und der Treppenabgang wurde mit einer Kiste zugestellt.

Für den Fall, dass Karli in den nächsten Tagen mal alleine bleiben muss, hat der Vater ein Welpenauslaufgitter gekauft. Allerdings ist das eher unwahrscheinlich – die Mutter hat extra Urlaub genommen und die Kinder haben ohnehin Ferien. So wollen sie gemeinsam dafür sorgen, dass Karli gar nicht erst unter Heimweh und der Trennung von seiner Hundefamilie leidet. Stattdessen kann er sich sicher fühlen und sich an seine neue Familie gewöhnen.

Als der Welpe durch den Flur in Richtung Küche tapst, sind plötzlich alle ganz aufgeregt. Ob er gleich den frisch gefüllten Futter- und den Wassernapf entdeckt und sich daraus bedient? Tatsächlich: Die kurze Reise hat Karli durstig gemacht; nur zum Fressen ist bisher alles viel zu ungewohnt. Kein Problem, weiß die Mutter – früher oder später wird der Hunger schon kommen. Viel wichtiger ist es jetzt, dass man den jungen Hund zu nichts zwingt und ihm stattdessen Zeit lässt, damit er Vertrauen gewinnt.

Tatsächlich: Müde von der ganzen Aufregung kuschelt sich Karli schließlich an den Vater und schläft ein. Gerührt betrachten alle den kleinen Kerl und der Vater wagt es kaum, sich zu bewegen. Ganz offensichtlich sucht Karli die Wärme seiner Hundefamilie. Deshalb wird er auch die ersten Nächte im elterlichen Schlafzimmer verbringen – in einem gemütlichen Bettchen, in dem bereits seine Decke wartet und das später noch mit einer lauwarmen Wärmflasche ausgestattet wird. Weil junge Hunde ihre Bettchen nicht verschmutzen, wird Karli sich nachts melden, falls er mal muss. Dann zeigt ihm seine neue Familie draußen, wo er hinmachen darf, und loben ihn über die Maßen für sein erfolgreiches „Geschäft“. Schnell wird der Welpe auf diese Weise stubenrein. Sollte in den ersten Tagen dennoch mal eine Pfütze den Wohnzimmerboden zieren, darf auf keinen Fall geschimpft werden.

Karli wird es lernen, wie viele, viele andere Dinge auch. Darauf freuen sich bereits alle: Auf die schöne gemeinsame Zukunft mit dem neuen Familienmitglied auf vier Pfoten. (aa)

(Aus: ZOO & Co. Kundenmagazin "freunde", 03/10)

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