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Dog Dancing – „Darf ich bitten…“ Trend aus den USA findet auch in Deutschland immer mehr Fans

 

Erinnern Sie sich noch an die RTL-Show das Super-Talent 2009? Damals hat Yvo Antoni mit seiner Hündin Prima-Donna die Staffel gewonnen. Der Jack Russell Terrier und der Akrobat haben mit einer professionellen Dog Dancing Show die Herzen der Zuschauer erobert. Spätestens seitdem hat das Dog Dancing in Deutschland viele Anhänger gefunden. 

Dog Dancing bedient sich vieler Elemente des Obedience (von engl. to obey – befolgen). Obedience ist eine Hundesportart, bei der es besonders auf harmonische, schnelle und exakte Ausführung der Übungen ankommt. Dog Dancing vereint diese Elemente mit speziell eingeübten Kunststücken, die zu einer Choreografie zusammengeführt werden. Der Hund ist derjenige, der tanzt – Herrchen oder Frauchen sind nur die Begleiter. Die Kunststücke können sein: Drehungen, Sprünge, Beinslalom, zwischen den Beinen laufen, Männchen machen, Rolle, Verbeugung oder Kriechen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. 

 

Im Vordergrund steht immer der Spaß an der Bewegung, sowohl für Sie als auch für den Hund. Achten Sie genau auf die Trainingsmethoden - Schubsen, Ziehen, Stoßen oder an der Leine Ziehen sind tabu. Die Leine benötigen Sie für diesen Hundesport ohnehin nicht, denn der Hund muss sich frei bewegen können. Die Tricks für die Choreografie lernt der Vierbeiner gut mit Belohnungen - entweder mit Leckerli oder dem Clickertraining. Reagieren sollte er dann hauptsächlich auf gesprochene Kommandos, nicht auf Köpersprache. Das stört nur in der Tanzchoreografie. Achten Sie darauf, dass Sie mit dem Hund beidseitig üben - also beispielsweise sowohl eine Rolle linksrum und eine Rolle rechtsrum. Das ist wichtig, um die Muskeln des Hundes gleichmäßig zu trainieren. Im Vordergrund steht die präzise Ausführung, nicht die Schnelligkeit, die stellt sich nach einiger Zeit von allein ein. 

 

Hat der Hund einige Kunststücke gelernt, können diese zu einer Kür zusammengefasst werden. Ein Tipp dazu: Eine Liste, auf der die Tricks des Hundes aufgeführt sind, hilft den Überblick zu behalten. Auf dieser Liste sollte man die Highlights hervorheben und sich überlegen, wie diese am besten in die Choreografie eingebaut werden. Es kann auch helfen, die verschiedenen Elemente erst einmal ohne Hund durchzugehen, um die Koordination zu testen. Legen Sie am besten nur den Anfang und das Ende Ihres Dog Dances fest, dann können Sie im Zwischenteil improvisieren und so besser auf Ihren vierbeinigen Tanzpartner eingehen. 

 

Weiteres grundlegendes Element für den Dog Dance: die Musik. Generell gilt, dass Instrumental-Stücke besser geeignet sind als Gesang. Diese kann man leichter je nach Länge der Kür anpassen. Besonders sollte auf das Tempo des ausgewählten Stückes geachtet werden. Ist es zu schnell, zu langsam? Kann der Hund das Tempo auch halten, wenn er eventuell wegen Nervosität langsamer wird? Für den Anfang reicht eine Choreografie von 60 – 90 Sekunden, dann kann man langsam auf 2 – 5 Minuten steigern. Wenn Sie den Tanz professioneller aussehen lassen möchten, suchen Sie sich ein Motto, wonach Sie dann auch sich und den Hund verkleiden. Und jetzt: Bitten Sie Ihren Hund um den nächsten Tanz und legen Sie los – viel Spaß!

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