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Fortpflanzungsstrategien bei Haien Die Art und Weise, wie Haie ihre Jungen zur Welt bringen, ist verschieden. Man unterscheidet zwischen Oviparie, Viviparie und Ovoviviparie.

Ovipare Arten, zu denen die meisten Grundhaie wie z. B. der in der Nordsee vorkommende Ammenhai gehören, legen Eier oder Eikapseln in verschiedenen Formen ab, die mit einer hornigen Substanz mit fädigen Auszügen an den Ecken umgeben sind. Diese Hülle ist wasserdurchlässig, wodurch der Embryo im Inneren mit Sauerstoff versorgt werden kann. Der fertige Embryo öffnet diese „Theca“, sobald er voll ausgebildet und lebensfähig ist, von innen. Die fädigen Strukturen sorgen dafür, dass die Hai-Eier von der Strömung nicht umher getrieben werden können, da sie sich sehr gut in Pflanzen verheddern. Die Zeit bis zum Ausschlüpfen der fertigen kleinen Haie kann viele Monate dauern.

Vivipare Haie bringen lebende Junge zur Welt, die sofort selbstständig und lebensfähig sind. Das Austragen der Jungen erfolgt in einem Uterus.

Ovovivipare Haie scheinen lebende Junge zur Welt zu bringen. Schaut man aber den Vorgang näher an, so haben sich anscheinend die Mechanismen lebend gebärender und Eier legender Arten zusammengetan. Aus den Eiern im Mutterleib schlüpfen die Embryonen, die sich danach je nach Art entweder im Uterus, an einer Placenta oder kannibalisch lebend weiter entwickeln.

Ein tolles Projekt mit Namen „Hai-Ei im Klassenzimmer" haben das Sealive Oberhausen und die Van-Gogh-Grundschule in Duisburg gestartet. Unter den wachsamen Augen der Kinder entwickelten sich die Hai-Eier über viele Wochen im Aquarium. Für die Kinder eine spannende Sache, denn jeden Tag musste die Wassertemperatur gemessen, die Funktion der Geräte geprüft und die Entwicklung der Eikapseln dokumentiert werden.

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