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Die Rüsselbarbe Ein guter Algenfresser für mittelgroße Aquarien Unter den für Aquarien geeigneten Algenfressern ist die Siamesische Rüsselbarbe (Chrossocheilus siamensis) eine alte Bekannte. Diese Tiere sind in Südostasien verbreitet und haben als gutes Erkennungsmerkmal einen horizontal verlaufenden Längsstrich, der bis in die Schwanzflosse reicht.

Ähnliche Arten, die aber mit zunehmendem Alter nicht mehr besonders viele Algen fressen, sind die Schönflossige Rüsselbarbe (Epalzeorhynchus kalopterus) und die Falsche Rüsselbarbe (Garra taeniate), bei denen die Zeichnung nur bis vor die Schwanzflosse reicht.

Die ca. 12 cm groß werdenden und in Gruppen lebenden Siamesischen Rüsselbarben sind in einem Aquarium mit 120 cm Kantenlänge gut zu halten. Zu anderen Aquarienbewohnern sind die Tiere sehr friedlich, können aber gerade im Alter starke innerartliche Aggressionen an den Tag legen, die sich in wilden Verfolgungsjagden äußern. Die aus schnell fließenden Flüssen stammenden Rüsselbarben sind gute Schwimmer und Springer, weshalb die Aquarien gut abgedeckt sein sollten. Eine starke Strömung ist von Vorteil, und die Tiere lieben es, gegen den Filterstrahl anzuschwimmen. Kein Grund zur Beunruhigung ist das Ruheverhalten, bei dem die Tiere sich auf Pflanzen oder Dekorationsmaterial mit ihren Bauchflossen abstützen. Siamesische Rüsselbarben sind echte Gruppentiere und ständig gemeinsam auf der Suche nach dem nächsten Algensnack oder einem guten Ruheplatz. Besonders in jungen Jahren fressen die Tiere gerne Bart-, Faden- und Pinselalgen, wobei sie später auch Flocken- und Tablettenfutter und weniger Algen bevorzugen. Pflanzen werden nicht gefressen, aber gelegentlich knabbern die Tiere an den frischen Sprossen feinblättriger Arten wie z. B. Tausendblatt oder Wasserpest. Sichtbare Geschlechtsunterschiede gibt es keine, und auch die Zucht ist noch nicht gelungen.

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