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Die Grundlage allen Lebens – das Licht Licht stellt für jedes aquatische Milieu die wichtigste Energiequelle dar. Ohne Licht können Algen und Pflanzen nicht existieren – und die sind als Nahrung und Sauerstofflieferant für die Organismen in Süßgewässern dieser Erde essenziell.

Reist man in die Heimatgebiete unserer Aquarienpflanzen, so leistet ein Lichtmessgerät (Luxmeter) gute Dienste. Es zeigt an, dass Pflanzen auch in der Natur sehr lichtbedürftig sind. Schon die Blattfarbe lässt einige Rückschlüsse zu: Hellgrün = sehr lichtbedürftig und meist schnell wachsend, dunkelgrün = wenig lichtbedürftig und eher langsam wachsend. Sehr schnell sieht man in der Natur, dass die Pflanzen in sehr geringen Tiefen und an sonnendurchfluteten Stellen wachsen. In den dunklen, kleinen Bächen im tiefen Regenwald finden sich keine Pflanzen.

Was ist Licht?

Wenn das menschliche Auge differenzierter sehen könnte, wäre es uns möglich, die verschiedenen Lichtspektralteile wahrzunehmen. Leider sehen wir nur Hell und Dunkel oder warmes und kaltes Licht. Eine weitere Differenzierung ist uns nur mit Hilfsmitteln möglich. Weder Infrarot noch UV-Strahlung ist für die Pflanzen hilfreich und für den Menschen sichtbar. Daher ist dieser Strahlungsbereich auch im Aquarium für eine Pflanzenpflege unerheblich.

Das für Menschen sichtbare Licht ist ein relativ kleiner Bereich der von der Sonne ausgestrahlten elektromagnetischen Strahlung mit einem Wellenlängenbereich von 390 Nanometer (blau) bis 760 Nanometer (rot). Unter diesem »Weißlicht« befindet sich das Spektrum des UV-Lichts, welches wir nicht sehen können, aber bei einem Sonnenbrand fühlen. Über dem Weißlicht ist der Bereich der Infrarotstrahlung, die wir als Wärme registrieren können.

Welches Licht ist für Aquarien geeignet?

Obwohl Aquarien eigentlich Sonnenlicht benötigen, ist direktes Sonnenlicht vollkommen ungeeignet. Es führt meist schnell zu Algenwachstum und lässt das Aquarium unschön aussehen. Hinzu kommt eine meist unerwünschte Erwärmung des Wassers. Daher greifen Aquarianer zu künstlichen Lichtquellen, die das Sonnenlicht so natürlich wie möglich imitieren sollten. Daher empfehlen sich für Süßwasseraquarien sogenannte Vollspektrumröhren, die nicht nur einige Spektralbestandteile aufweisen, sondern alle Lichtanteile, wie sie im Sonnenlicht zu finden sind.

Welche Lichtspektren gibt es?

Wenn Sie sich Lichtspektren ansehen, die von den Herstellern der Leuchtmittel angegeben werden, werden Ihnen folgende Dinge auffallen: Sie sehen »Spitzen« in verschiedene Bereiche des Lichts, und die Spitzen sind unterschiedlich hoch. Hieraus können Sie schon ableiten, welche Art Leuchtmittel Sie vor sich haben. Wenn die Spitzen sich vom Boden erheben und kaum eine Basis besitzen, die alle Spektralbereiche umfasst, sehen Sie sogenannte 3-Banden-Röhren vor sich. Diese besitzen hauptsächlich Lichtanteile in 3 Spektralbereichen, was dem Sonnenlicht nicht sehr nahe kommt.

Ist z. B. ein breiter blauer Balken und ein kurzer roter Balken zu erkennen, sagt dies über das Leuchtmittel, dass es ein recht kaltes Licht erzeugen wird. Je mehr Rotanteil, desto wärmer erscheint es, je mehr Blauanteil, desto kälter erscheint es dem menschlichen Auge. Die genaue Einteilung in diese Farbtemperatur erfolgt mit der Einheit ° Kelvin. Ein Sonnenauf- und Untergang weist z. B. eine Farbtemperatur von 2500 °K auf, während hingegen die Mittagssonne in den Tropen ca. 6000 °K besitzt.

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