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Der richtige Boden - Was Pflanzen wirklich mögen Dem Bodengrund im Aquarium sollte eine große Aufmerksamkeit zuteil werden, denn durch den richtigen Aufbau wird nicht nur der Pflanzenwuchs optimiert, sondern auch das gesamte biologische System Aquarium stabilisiert. Wenn ein neues Aquarium angelegt wird, sollte man sich als erstes eine Bodenheizung anschaffen. Der Begriff "Heizung" ist allerdings nicht ganz korrekt gewählt, denn eine Bodenheizung soll nicht heizen, sondern nur wärmen.

Die Funktion der Heizung sollte weiterhin beim Regelheizer liegen, denn einen zu warmen Bodengrund mögen die Wurzeln der Pflanzen nicht. Der Trick bei einer Bodenheizung besteht darin, lediglich für eine leichte Erhöhung der Bodentemperatur zu sorgen, damit das erwärmte Wasser aufsteigt und für eine langsame Durchströmung des Bodens sorgt. Dadurch wird frisches Wasser mit neuen Nährstoffen zu den Pflanzenwurzeln transportiert und Stoffwechselabfallprodukte werden aus dem Boden ausgeschwemmt. Der Sauerstoffgehalt im Boden wird ebenfalls erhöht, wodurch die oberen Schichten als biologische Filter arbeiten.

Neben der technischen Komponente "Bodenheizung" ist das richtige Nährsubstrat für die Pflanzenwurzeln wichtig, denn der Boden in der Natur ist nicht nur eine mechanische Verankerungshilfe für die Wurzeln, sondern auch Nährstoffspeicher. Im Aquarium übernimmt in der untersten Bodenschicht diese Aufgabe ein Nährstoffbodengrund, der mit einer Kiesschicht abgedeckt wird. Die gesamte Aufbauhöhe des Bodengrundes sollte ca. 7 cm betragen. Die richtige Pflege des Bodens entscheidet später über die Funktion: Das Absaugen der oberen Mulmschicht in nicht allzu kurzen, aber auch nicht zu langen Abständen ist völlig ausreichend. Für die im Aquarium stattfindenden Abbauprozesse ist ein bis in die mittlere Schicht abgesaugter Bodengrund eher hinderlich. Es reicht daher völlig, wenn lediglich der oberste Zentimeter Kies mit einer Mulmglocke gereinigt wird. Stört man das Bodenmilieu zu stark, müssen sich die an den Sauerstoffgehalt und den pH-Wert angepassten Bakterien erst wieder neu ansiedeln.

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