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Der Guppy, der wohl beliebteste Aquarienfisch der Welt Die aus dem nördlichen Südamerika stammenden Guppys (Poecilia reticulata) sind nicht nur plakativ bunt gefärbt, sondern auch problemlose Aquarienbewohner. Mittlerweile kommen Guppys auf der ganzen Welt vor, denn sie wurden in vielen Ländern ausgesetzt, um die Larven der Anopheles-Mücke und somit den Übertragungsweg der Malaria zu bekämpfen.

Guppys bringen wie alle Lebendgebärenden Zahnkarpfen lebende Junge zur Welt, denen die Eltern mehr oder weniger stark nachstellen. Die Weibchen sind ca. 30 % größer als die Männchen und nicht so bunt gefärbt. Die Geschlechter zu unterscheiden ist einfach, denn die Männchen der Guppys haben charakteristisch vergrößerte und bunte Rücken- und Schwanzflossen und ein Begattungsorgan, das Gonopodium. Dieses wird an der Geschlechtsöffnung des Weibchens verankert und die Spermien abgegeben. Die vom Weibchen aufgenommenen Spermien überleben eine lange Zeit und können mehrere Würfe befruchten. Guppys lassen sich gut im Aquarium halten und bevorzugen ein leicht hartes, alkalisches Wasser wie es in den meisten deutschen Haushalten aus der Leitung kommt. Heutzutage über „die Guppyzuchtform“ zu sprechen wäre nicht richtig, denn neben den klassischen Triangel-Guppys, die im Zoofachhandel zu finden sind gibt es eine große Zahl genau definierter Guppy-Zuchtformen mit exakt festgelegter Form und Farbe der Beflossung. Guppys sind Allesfresser fressen aber im Aquarium gerne Algen zur Nahrungsergänzung. Es gibt so viele Fans dieser Fischgruppe, dass sich sogar 1973 ein eigener Verein gegründet hat. Die Deutsche Gesellschaft für Lebendgebärende Zahnkarpfen (DGLZ) finden Sie unter www.dglz.de. Besonders den Wildformen wird hier besondere Beachtung geschenkt.

Der Name Guppy lehnt sich an den Naturforscher Robert John Guppy (1836 – 1916), der 1866 mehrere Tiere an das Britische Museum schickte. Obwohl es sich um eine versehentliche Doppelbeschreibung des schon bekannten Poecilia reticulata handelte, blieb den Tieren der Name „Guppy“ treu.

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