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Afrikanische Cichliden Die farbenfrohen und robusten Buntbarsche aus den ostafrikanischen Grabenseen erfreuen sich unter den Aquarianern hierzulande schon seit vielen Jahren einer nicht nachlassenden Beliebtheit.

Die Familie der Buntbarsche (Cichliden), zu denen ja auch die Malawi- und Tanganjikaseecichliden gehören, ist eine der größten Fischfamilien weltweit.

Die beiden bekanntesten Seen im Bereich des Ostafrikanischen Grabens sind der Tanganjika- und der Malawisee. Dieser Bereich tiefer Verwerfungen der Erdkruste entstand vor etwas 20 Millionen Jahren durch heftige vulkanische Aktivitäten.

Aquarium für Buntbarsche

Bei der Anschaffung eines Aquariums für ostafrikanische Buntbarsche sollte man unbedingt darauf achten, dass die Beckengröße ausreichend groß gewählt wird. Als Bodengrund bevorzugen Buntbarsche eher feinkörnigen Kies oder Quarzsand. Viele der Fischarten graben auch gern im Bodengrund und gestalten diesen nach ihrem Geschmack neu. Auf alle Fälle sollte ein leistungsfähiger Außenfilter die im Bodengrund siedelnden Nitrifikationsbakterien bei ihrer Arbeit unterstützen. Zusätzliche Strömungspumpen sorgen ergänzend für eine starke Wasserbewegung, die von den meisten Fischarten mit gesteigerter Vitalität honoriert wird.

Robuste Dekoration

Der Dekoration des Aquariums sind kaum Grenzen gesetzt. Nur robust muss es sein! Kalklochgesteine haben den Vorteil, das Wasser leicht aufzuhärten und bieten durch ihre löchrige Struktur den Fischen vielfältige Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten.
Es gibt leider nur wenige geeignete Pflanzenarten für das Barschaquarium, denn viele der Cichliden sind Pflanzenfresser. Großwachsende Exemplare von Javafarn (Microsorium pteropus), Anubias- und Crinum-Arten werden aber meist von den Fischen verschont. Sie schaffen schattige Zonen, die von den Fischen oft als Deckung genutzt werden.

Artenvielfalt

Ostafrikanische Buntbarsche lassen sich, was ihre Futtervorlieben betrifft, grob in drei Gruppen einteilen:

  • "Mbuna" Zu ihnen gehört die größte Gruppe der Malawisee-Cichliden. Das afrikanische Wort "Mbuna" bedeutet "in den Felsen lebend". Als Aufwuchsfresser nehmen sie hauptsächlich pflanzliche Nahrung zu sich. Dabei fressen sie aber auch gleichzeitig die in den Algenteppichen befindlichen Kleinlebewesen. Das muss bei der artgerechten Ernährung im Aquarium beachtet werden. Ein gewisser Anteil an Kleinkrebsen sollte bei der Fütterung also nicht vergessen werden.
  • "Utaka" Die se Gruppe hält sich überwiegend im freien Wasser der Seen auf. Verschiedene Arten schwimmen gemeinsam in Gruppen, wobei sie dennoch immer die Nähe von Felsformationen suchen. Ihre Nahrung setzt sich aus verschiedenen Planktontieren zusammen.
  • Bei der dritten Gruppe handelt es sich um Fischräuber, die Jungtieren und manchmal auch ausgewachsenen Exemplaren von kleiner bleibenden Arten nachstellen. Ein Vertreter ist beispielsweise Dimidiochromis compressiceps.  
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