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Garnelen: Ihre bizarre Gestalt fasziniert Die bizarre Gestalt und geringe Größe der Wirbellosen wie Garnele, Krabbe und Schnecke faszinieren und machen sie teils sehr pflegeleicht. Und doch scheint die breite Öffentlichkeit – und hier vor allem designorientierte Tierfreunde – erst jetzt auf diese interessanten Aquariumbewohner aufmerksam zu werden …

Beim Fachhandel findet der Einsteiger ins Hobby Nano-Aquaristik neben einer großen Auswahl an Zubehör vor allem Fachberatung. Und die ist gerade am Anfang wichtig: Auch die Mini-Aquarien sind nur dann problemlos, wenn man ein paar grundlegende Dinge beachtet. Dazu kommt, dass viele Garnelen, Krabben und Schneckenarten selbst der Wissenschaft noch unbekannt sind. Außer Artnamen fehlte daher bis vor Kurzem noch grundlegendes Wissen über ihre Pflegebedingungen.

Zwerggarnelen: Besatz, Standort, Dekoration

Bei der passenden Zusammenstellung des Traum- Nanobeckens hilft der Fachhandel. Denn nicht alle Zwerggarnelen sind bedenkenlos empfehlenswert, da sie sich z. B. zu schnell vermehren, was zu einem Überbesatz führen kann. Der Standort des Mini- Aquariums sollte mit Bedacht gewählt werden, damit z. B. eine zu starke Sonneneinstrahlung nicht zu Überhitzungen und unerwünschtem Algenwuchs führt. Schließlich ändert sich die Temperatur einer kleinen Wassermenge schneller als die einer großen.

Ebenfalls wichtig ist die Dekoration des Beckens: In einem kleinen Aquarium mit einem Wasservolumen von 10 – 20 Litern sollte nur unbedenkliches und natürliches Dekomaterial verwendet werden. Künstlich Eingefärbtes könnte Schadstoffe abgeben, die den Bewohnern der Miniwelt schaden könnten. Ansonsten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Der Fachhandel bietet eine Fülle unterschiedlicher Moospaletten, Steine, Wurzeln etc. an, die auf eine schöne und interessante Einrichtung der Nanobecken abzielen. Es gibt etwa Moose und Farne, die man schon auf Steinen oder Wurzeln festgebunden kaufen kann. Interessant sind auch Moosbälle, klein bleibende Anubias, kleine Wasserschläuche oder das gewellt blättrige Laichkraut. Schnellwüchsige und große Pflanzen sind für kleine Aquarien nicht geeignet.

Garnelen – Stars der Nanoaquaristik


Anders als Fische brauchen Garnelen meistens nur wenig Schwimmraum und haben einen wesentlich langsameren Stoffwechsel. Daher sind sie optimal für das Nanoprojekt geeignet. Viele Garnelenarten sind exzellente Algenvertilger und können so manches Aquarium vor dieser Plage bewahren. Doch im Gegensatz zur herkömmlichen Meinung können sie keine langen Haar- oder Pinselalgen bewältigen, die bereits zur Plage geworden sind. Sie arbeiten präventiv, indem sie Oberflächenalgen abweiden.

Garnelen sind Allesfresser. Ihr Speiseplan enthält Flockenfutter, Futtertabletten und Planktonfutter sowie jede Art von tiefgekühltem Futter wie z. B. rote Mückenlarven oder Artemia. Alle Arten fressen aber auch Algen, Zooplankton, Detritus und Aufschwemmungen größeren Futters. Täglich können sie viel Futter bewältigen und hungrig sind sie zu jeder Zeit. Daher sollten sie ausreichend gefüttert werden.

Um zu wachsen, muss sich eine Garnele in regelmäßigen Abständen häuten. Dazu platzt der alte Panzer zwischen Vorderleib und Bauch auf und die Garnele befreit sich daraus durch heftige Bewegungen. Da der Körper zu dieser Zeit sehr weich und somit äußerst verwundbar ist, sucht die Garnele ein Versteck auf, um sich vor ihren Fressfeinden in Sicherheit zu bringen. Nach kurzer Zeit ist der neue Panzer ausgehärtet und die Garnele kann ihr normales Leben wiederaufnehmen.

Süßwassergarnelen gehören zu den Decapoden Crustaceen, also zu den zehnfüßigen Krebstieren, zu denen auch die Krebse und Krabben im Süß- wie im Salzwasser zählen. Lernen Sie einige Arten in unseren Kurzporträts
kennen.

Porträts einiger Süßwassergarnelen


Red Bee Garnele - Caridina cf cantonensis „red bee“

In Japan gezüchtet und nach Europa exportiert wurde eine Zuchtform der „Crystal red“-Garnele, die mittlerweile als „Red Bee“ im Handel erhältlich ist. Auch diese Garnelen stammen von der Bienengarnele ab. Ziel der Zucht ist es, Tiere mit einem hohen Weißanteil zu züchten. Mittlerweile gibt es weltweit Züchter, die sich dieser Garnelenart verschrieben haben und intensiv an neuen Farbvarianten und Zuchtstämmen arbeiten.

  •     Größe: 2 – 3 cm
  •     Wasserhärte: bis 10°KHpH-Wert: 6,25 – 7,5
  •     Temperatur: 10 – 28 °C
  •     Beckengröße: ab 20 Liter


Kardinalsgarnele - Caridina dennerli

Die Kardinalsgarnele stammt aus den Malili-Seen Sulawesis, die sich durch ihre sehr gute Wasserqualität auszeichnen. Das Wasser ist nährstoffarm und klar mit einer Sichtweite von mehr als zehn Metern.

  •     pH-Wert: 7,4
  •     Temperatur: 26 – 29 °C


Die grüne Zwerggarnele - Caridina babaulti

Der Name Grüne Zwerggarnele ist nicht immer passend, da die Tiere auch hellbraun oder grünblau gefärbt sein können. Auch orange, gestreifte oder gelbe Tiere sind keine Seltenheit. Manche Tiere wechseln das Farbkleid innerhalb weniger Minuten. Einige Exemplare haben einen auffälligen Rückenstrich, andere wiederum breite Körperstreifen. Diese Variabilität erschwert die Zuordnung der Art und führt zu Verwechslungen. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von den tropischen bis subtropischen Gebieten Ostindiens und Myanmars bis in den Irak.

  •     Größe: 1,5 – 3 cm
  •     Wasserhärte: bis 25°KH
  •     pH-Wert: 6,8 – 8,3
  •     Temperatur: 20 – 31 °C


Blaue Tigergarnele - Caridina cf cantonensis „blue tiger“

Die blaue Tigergarnele gehört ebenfalls der Art Caridina cf cantonensis an und ist neben der Red Bee eine der begehrtesten Farbformen. In Deutschland gezüchtet, hat sie den Siegeszug um die ganze Welt angetreten. Die Tiere scheinen etwas produktiver zu sein als die anderen Farbformen, jedoch auch empfi ndlicher. Unter den blauen Tigergarnelen gibt es Tiere mit dunklen oder hellen Augen, die allerdings als getrennte Zuchtformen gehandelt werden. Haltungsbedingungen wie Red Bee.

  •     Größe: 2 – 3 cm
  •     Wasserhärte: bis 10°KH
  •     pH-Wert 6,25 – 7,5
  •     Temperatur: 10 – 28 °C
  •     Beckengröße: ab 20 Liter


Panda / Red Ruby - Caridina sp. King Kong

Diese neuen Zuchtformen, die ursprünglich aus Taiwan stammen und mittlerweile bei vielen Liebhabern wahre Begeisterungsstürme hervorrufen, haben ihren Preis: Nicht selten liegt der bei 300 – 500 Euro pro Tier. In China entstehen momentan Farmen, die sich fast ausschließlich mit der Zucht von Panda/Red Ruby befassen. Die dabei entstehenden neuen Formen sind Variationen der Red Bee Garnele.

  • Haltungsbedingungen wie Red Bee Garnelen-Variationen.
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