Trinktipps für Stubentiger
Im Sommer muss ausreichende Flüssigkeitszufuhr gewährleistet sein
Sie sind selbst bei sommerlichen Temperaturen eher sparsame Trinker. Hauskatzen nehmen meist nur soviel Flüssigkeit auf, wie sie gerade benötigen. Das kommt nicht von ungefähr. Denn die Vorfahren unserer Stubentiger waren richtige Wüstentiere. Ihr Zuhause waren die trockenen Regionen Nordafrikas und des Mittleren Ostens. Dabei würde viel trinken dem heimischen Vierbeiner aus tierärztlicher Sicht gut tun. Denn eine gute Flüssigkeitszufuhr beugt dem Auftreten von schmerzhaften Harnsteinen und Nierenschäden vor.
Wie viel Flüssigkeit eine Katze tatsächlich benötigt, hängt von der Größe, der Temperatur, dem Gesundheitszustand und der Ernährung ab. Im Durchschnitt braucht eine Katze pro Tag bis zu 80 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht. Wird vor allem Nassfutter zum Fressen gegeben, verringert sich der Flüssigkeitsbedarf. Gibt es dagegen vorwiegend Trockenfutter, nimmt die Katze weniger Flüssigkeit auf. Denn Trockenfutter enthält nur noch maximal zehn Prozent Flüssigkeit. Der Tierfreund sollte dann vermehrt darauf achten, dass die Katze ausreichend trinkt.
Der Katzenfan kann mit einigen Kniffen seinem Vierbeiner das Trinken aber schmackhaft machen. Schaffen sie doch einfach mehrere ansprechende Trinkgelegenheiten. Das kann der tropfende Wasserhahn ebenso sein wie mehrere, mit Wasser gefüllte Trinkschalen. Steht der Wassernapf mindestens zwei Meter von der Futterstelle entfernt oder sogar in einem anderen Zimmer, trinkt der Stubentiger deutlich mehr. Denn es gehört zum natürlichen Katzenverhalten, dass die Tiere Futter- und Wasserstellen voneinander trennen. Auf diese Weise soll eine Verunreinigung des Wassers mit Futter- und Beuteresten verhindert werden.
Als Renner unter den Trinkgelegenheiten haben sich für Hauskatzen kleine Trinkbrunnen erwiesen. Diese erinnern den Stubentiger immer wieder, von dem angebotenen Wasser zu naschen. Ihr ZOO & Co. Markt berät sie hier gerne.
Zieht Ihre Katze lieber abgestandenes Wasser vor? Das liegt dann möglicherweise an einem zu hohen Chlorgehalt im frisch aufgefüllten Wasser. Zwar ist abgestandenes Wasser nicht generell zu beanstanden, bei höheren Temperaturen kann es jedoch schnell faulig werden und zu Verdauungsproblemen führen. Probieren Sie dann lieber zimmerwarmes Mineralwasser ohne Kohlensäure. Gerne wird aber auch von der Fleischbrühe geschleckt, vorausgesetzt, sie ist nicht gewürzt. Auch ein Schuss Katzenmilch wird gerne getrunken. Auf Kuhmilch sollten Sie dagegen verzichten. Diese vertragen viele Stubentiger nicht sehr gut und kann Durchfall verursachen.





