Spiel und Spaß im Winter
Winterlich weiße Landschaften sind nicht nur für Wintersportfreunde ein echter Genuss, auch für die meisten Hunde hat Schnee eine magische Anziehungskraft. Kaum fallen im Winter die ersten Flocken, sind die Hunde kaum noch zu bremsen. Was kann es auch Schöneres geben, als ausgelassen im Schnee herumzutoben?
Für viele Hundefreunde stellt sich dabei immer wieder die Frage, wie ihre vierbeinigen Freunde mit den kalten Bedingungen zurechtkommen. Generell lässt sich sagen, dass die winterliche Kälte für die meisten Hunde kein Problem darstellt. Wichtig ist nur, dass die Tiere möglichst immer in Bewegung bleiben und sich nicht für längere Zeit auf dem Schnee ablegen. Wer seinen Hund kennt, erkennt dann schnell, ob es ihm zu kalt wird. Vor allem Hunde im Welpenalter kühlen eher aus, weshalb ihnen besondere Aufmerksamkeit gelten sollte. Einen Mantel benötigen nur die wenigsten Hunde. Er empfiehlt sich für die Hunde, die an Knochen- oder Organerkrankungen leiden und deshalb warm gehalten werden müssen. Auch die inzwischen so beliebten Podencos und Galgos, die der stets warmen iberischen Halbinsel entstammen, sind für einen wärmenden Mantel dankbar, da der Winter mit seinen tiefen Temperaturen nicht zu ihren Lieblingsjahreszeiten zählt.
Spiel und Spaß im Schnee
Für die meisten Hunde gilt allerdings, dass sie echte Schneefans sind und es lieben, sich in der weißen Pracht auszutoben. Dabei bietet der Schnee auch dem Halter zahlreiche Möglichkeiten, seinen vierbeinigen Freund zu aktivieren. Besonders gut ist der Schnee für Spurensuche geeignet. Ist man beispielsweise zu zweit unterwegs, kann man den Hund ablenken, während sich der zweite Begleiter etwa 200 - 300 Meter entfernt hinter einem Baum oder Busch so versteckt, dass er nicht sofort gesehen werden kann. Dabei hinterlässt er eine deutliche Spur im Schnee. Nach etwa fünf Minuten kann man sich dann mit dem Hund auf die Suche nach dem "Vermissten" begeben.
Noch einfacher ist die Suche nach dem Lieblingsspielzeug. Dieses kann man einfach vom Hund unbemerkt in den tiefen Schnee fallen lassen. Nachdem man ein paar Schritte weitergegangen ist, kann man die Suche starten. Erschwert wird die Suche hier dadurch, dass es keine Spur gibt, der der Hund folgen kann.
Hat ihr Hund erst einmal Spaß an Suchspielen im Schnee, kann man die Schwierigkeiten steigern, indem man das Spielzeug weiter wegwirft, ohne dass der Hund es sieht. Auf diese Weise kann er im Schnee herumtollen und ist gleichzeitig auch geistig gefordert. Laufen im hohen Schnee ist allerdings sehr anstrengend, deshalb gilt es darauf zu achten, den Hund nicht zu überanstrengen. Zeigt er Anzeichen von Müdigkeit, sollte das Spiel beendet werden.Zu Hause angekommen
Nach den Schneespielen gilt es, sich zu Hause um die Pfoten des Hundes zu kümmern. Befreien Sie diese von Schneeklumpen und untersuchen Sie sie auf spröde Stellen oder Risse. Entsprechender Pflegebalsam für Hundepfoten hilft hier, ernsthaftere Verletzungen zu vermeiden. Dies gilt vor allem dann, wenn der Hund mit Streusalz in Berührung gekommen ist.





