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Presse-Bereich: Aktuelles aus der ZOO & Co. Welt

Molchgift? Für die Strumpfbandnatter kein Problem! Tagaktiv, essenstechnisch nicht wählerisch und lebendgebärend halten die rund 30 Arten der Strumpfbandnatter eine weitere Überraschung bereit. Die Schlangen, die von Mexiko bis Kanada, von Meeresküsten bis Hochlagen um die 2800 Meter verbreitet sind, haben in den Jahrtausenden der Evolution einen Weg gefunden, den tödlich giftigen Rauhäutigen Gelbbauchmolch ohne Nebenwirkungen zu vertilgen …

Fisch auf den Tisch

Damit sind die Thamnophis-Arten die einzigen Fressfeinde des Rauhäutigen Gelbbauchmolchs (Taricha granulosa). Dank ihrer im Laufe der Evolution entwickelten Immunität kann das tödliche Gift (Tetrodotoxin) der Salamanderart den Schlangen nichts anhaben. Nach dem Vertilgen des Molchs fallen die Nattern in ein selbst gewähltes Verdauungsschläfchen: In diesem Ruhestadium schrauben sie ihren Stoffwechsel extrem herunter, so ist das für andere tödliche Gift wirkungslos.

In der freien Natur fressen Strumpfbandnattern mit großem Appetit z. B. Wirbellose wie Regenwürmer und Nacktschnecken genauso gerne wie kleine Nager (junge Mäuse) und Jungvögel. Auch Fisch steht auf dem Speiseplan der meisten Arten – für Terrarienfans, die keine Mäuse verfüttern möchten, ein gutes Argument für die Haltung der Nattern. Bei der ausschließlichen Fütterung mit Fisch sollte allerdings zusätzlich Vitamin B verabreicht werden.

Was fürs Terrarium zu beachten ist

Aufgrund ihres tagaktiven Beuteschemas sind Thamnophis-Arten im Terrarium gut zu beobachten. Die Temperatur in der Schlangenbehausung sollte zwischen 24 und 28 °C betragen, ein Sonnenplatz, der dank Strahler um die 30 °C bietet, vorhanden sein. Nachts kann die Temperatur auf ca. 18 °C abkühlen.

Um den Schlangen die hohe Luftfeuchtigkeit zu ermöglichen, die sie von ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet (Bäche, Seen und Sümpfe) her kennen, sollten Sie die Terrarieneinrichtung häufig besprühen und Pflanzen ins Terrarium setzen. Staunässe ist allerdings zu vermeiden. Immer feucht sein sollte etwa ein Viertel des Bodengrunds, vorzugsweise weiche Terrarienerde, die Sie bei Ihrem ZOO & Co. Fachhändler finden. Darin graben sich die Schlangen auch gerne mal ein.

Sehr wichtig ist außerdem, das Terrarium mit einem Wasserbecken auszustatten, in dem die Tiere artgemäß schwimmen können. Das Terrarium mit mindestens einer Länge von 100 cm, einer Höhe von 60 cm und einer Tiefe von 40 cm sollte zudem über Versteckplätze und Klettermöglichkeiten verfügen. Stimmen alle Rahmenbedingungen, können Strumpfbandnattern je nach Art zwischen acht und zwölf Jahre alt werden.

Lebendgebärende Schlangen

Für die nächsten Generationen sorgen die meisten Arten bereits im Frühjahr – und zwar als lebendgebärende Schlangen. Bei der Eiablage bereits voll ausgebildet, muss der ca. 15 Köpfe zählende Nachwuchs die dünne Hülle, von der er umgeben ist, während oder direkt nach der Geburt durchstoßen, um atmen zu können. Geschlechtsreif sind die Tiere mit etwa zwei bis drei Jahren.

Große Farbenvielfalt

Die Strumpfbandnattern verdanken den Namen ihrem meist hell abgesetzten Rücken- und den beiden Seitenstreifen, die wie Strümpfe aussehen. Ob diese der Tarnung dienen, ist noch nicht abschließend geklärt.

Die Farben der Streifen unterscheiden sich je nach Art und reichen von gelben und grünen über braune bis blaue Töne. Zwischen den Streifen können Flecken, Punkte oder Querstreifen sichtbar sein. Die Grundfärbung ist eher dunkel, z. B. braun oder oliv, die Bauchseite meist weiß bis grau gefärbt. Auch die Länge der Thamnophis-Arten variiert und beträgt zwischen 50 cm und 1,25 m. Der Gigant unter den Strumpfbandnattern ist die Riesen-Strumpfbandnatter (Thamnophis gigas), die eine stattliche Größe von bis zu 1,60 m erreichen kann.

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