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Farbenfrohe Gesellen mit Humor Wellensittiche bringen Leben in die Bude! Wer Wellensittiche hält, für den ist Langeweile ein Fremdwort. Ein lautes Schnattern, eine elegant geflogene Kurve durchs Wohnzimmer, ein ausgiebiges Bad, bei dem das Wasser nur so spritzt – die fröhlichen gefiederten Kollegen lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen, um für Abwechslung zu sorgen.

Ob Wellensittiche wirklich Humor haben? Wissenschaftler würden das bestreiten, auch wenn die Fachleute in dieser Hinsicht bereits viele erstaunliche Entdeckungen gemacht haben. So hat man beispielsweise festgestellt, dass Ratten richtiggehend lachen, wenn sie gekitzelt werden; bei Schimpansen wiederum wird das Thema Humor bereits intensiv erforscht und selbst manche Vogelarten sollen lachen können, wobei damit nicht die Lachmöwe gemeint ist. Ob Humor nun auf Wellensittiche zutrifft oder nicht – in jedem Fall beherrschen sie eine Kunst ganz besonders gut: Sie können uns Menschen zum Lachen bringen und glücklich machen. Nicht umsonst zählen sie deshalb zu den liebsten Heimtieren der Deutschen.

Leicht zu halten, gut zu versorgen


Wellis, wie sie von ihren Besitzern oft liebevoll genannt werden, stammen von australischen Wildvögeln ab. Auf dem fünften Kontinent sind sie fast überall zu fi nden, meist in riesigen Schwärmen, in denen so laut geschnattert wird, dass man sein eigenes Wort nicht versteht. Deshalb sollten die sehr sozialen Tiere hierzulande immer mindestens zu zweit gehalten werden – in einem ausreichend großen Vogelkäfig, den sie täglich für ihre Flugstunden verlassen dürfen.

Für die Flugsicherheit sorgt man am besten schon, bevor man sich Wellensittiche zulegt. So müssen die Zimmerpflanzen daraufhin überprüft werden, ob sie womöglich giftig sind, denn gerne knabbern die neugierigen, unternehmungslustigen Wellensittiche mal daran herum. Azalee, Ficus, Veilchen und viele Gewächse werden jedoch nicht vertragen.

Ebenfalls gefährlich sind Zugluft und pralle Sonne – beides sollte bei der Wahl des optimalen Standorts für den Käfig vermieden werden. Stattdessen ist ein heller, ruhiger Platz geeignet, am besten mit einer Wand an der Rückseite, damit die Tiere sich geschützt fühlen. Vorsicht außerdem mit Schrankwänden, hinter denen sich der Welli bei seinen Erkundungstouren verfangen kann – Ritzen, Schlitze und ähnliche Fallen sollten zugestellt oder abgedeckt werden. Auch Fernseher, Radio und andere elektrische Geräte mit Kabeln und Steckern sollten entsprechend überprüft und gesichert werden.

In der australischen Heimat besteht die Nahrung von Wellensittichen vorwiegend aus abwechslungsreicher Körnerkost. Diese Vielfalt sollte man auch hierzulande mit gut ausgewogenem Hauptfutter anbieten. Außerdem wissen Wellensittiche frisches Obst wie Äpfel, Gemüse wie Karotten und Kräuter zu schätzen. Kolbenhirse, Sepiaschalen, Kalkstein und leckere Kräcker sorgen für Abwechslung – die Vögel lieben es, ordentlich daran herumzuknabbern. Viel wichtiger jedoch: Sie werden dadurch mit lebenswichtigen Mineralstoffen versorgt und wetzen sich beim Knabbern erfolgreich den Schnabel. Tipp: Bieten Sie dem Welli das Futter nur innerhalb des Vogelheims an. So verbinden die Tiere etwas Angenehmes mit ihrem Heim und kehren nach dem Freiflug gerne dorthin zurück.

Herr und Frau Welli: Zum Verwechseln ähnlich?


Wenn die Vögel noch jung sind, fällt es selbst Fachleuten schwer, festzustellen, ob es sich um ein weibliches oder ein männliches Tier handelt. Später jedoch lassen sich die Tiere gut unterscheiden: Die Männchen kennzeichnet die blaue Wachshaut über dem Schnabel, bei Weibchen ist diese Wachshaut beigefarben. Gleichgeschlechtliche Paare verstehen sich meistens gut und hängen oft sogar sehr aneinander – manchmal aber auch nicht. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich deshalb für die Haltung von einem Männchen und einem Weibchen entscheiden; sofern keine Brutmöglichkeit angeboten wird, ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein Paar den Besitzer mit Nachwuchs überrascht.

Der Wellispielplatz


Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: Naturspielzeug, Knabbersnacks, herrliche Äste für den Landeanfl ug und eine schöne Badegelegenheit sorgen für Abwechslung. Testen Sie außerdem, ob Ihre Wellis Musik mögen. Manche fühlen sich gestört, aber die meisten Piepmätze schnattern begeistert mit – und bringen uns damit einmal mehr zum Schmunzeln.

Seit die leuchtend grünen Vögel im 19. Jahrhundert mit Schiffen nach Europa kamen, begannen sich die Menschen hier für Wellensittiche zu begeistern. Um 1878 gelang erstmals die Zucht eines blauen Wellis. Heute gibt es sie in unzähligen Varianten und Farbschlägen, vom Albino über den Graufl ügel, den Harlekin, das Blaue Gelbgesicht, den gelben Lutino und den Falben bis hin zum Australischen Schecken. Alle haben sie eines gemeinsam: Sie sind fröhlich und absolut liebenswert. (aa)

(Aus: ZOO & Co. Kundenmagazin "freunde", 3/10)

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