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Agility, der Sport für eingespielte Teams Befehle mit leiser Stimme, geheimnisvolle Gesten mit der Führhand, überschwängliches Lob für den Partner. Der hechelt aufgeregt, ist voll konzentriert und absolut bei der Sache. Ein Hindernis nach dem nächsten wird genommen, der Tunnel durchlaufen, die Wippe bewältigt. Das Team ist perfekt aufeinander eingestimmt und erreicht das Ziel außer Atem, aber höchst zufrieden. Der tobende Applaus gilt beiden: Das Team auf sechs „Füßen“ hat den Agility-Parcours nahezu fehlerlos bewältigt. Eine faszinierende Szene, die sich immer öfter abspielt, denn der Hundesport erfreut sich zunehmender Beliebtheit…

Kein Wunder, denn die Bewegung an der frischen Luft, das Erlernen von Sozialverhalten, das gemeinsame Abenteuer und das Erfolgserlebnis, das als Hund-Mensch-Team errungen wird, machen beiden Spaß – wenn die Freude am Spiel im Vordergrund steht und der Hund gesund ist. Außerdem muss Ihr tierischer Freund mindestens ein Jahr alt sein, sonst kann er sich beim Springen die Gelenke und Bänder beschädigen. Natürlich spricht nichts dagegen, dass der Hundenachwuchs den Agility-Parcours zuvor schon mal als Zuschauer „beschnuppert“.

Der Ursprung

Anlässlich der bekannten englischen Hundeschau „Crufts Dog Show“ im Jahr 1977, so berichtet Wikipedia, wurde der Brite Peter Meanwell beauftragt, die Pausen unterhaltsam zu überbrücken. Vom Pferdesport inspiriert, dachte er sich ein Springturnier für Hunde aus, mit hundegerechten Hindernissen und Regeln. Die neue Sportart namens Agility, was auf Deutsch „Wendigkeit“ und „Flinkheit“ bedeutet, wurde zum wahren Boom. Inzwischen gibt es auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene Wettkämpfe. Offizielle Agility-Weltmeisterschaften werden von verschiedenen Organisationen angeboten.

Voraussetzungen – formal & gesundheitlich
Sollten Sie mit dem Gedanken spielen, an offiziellen Agility-Wettkämpfen teilzunehmen, sollten Sie sich rechtzeitig über die Voraussetzungen informieren. Zum Beispiel, ob Ihr tierischer Partner die Begleithundeprüfung oder eine Ahnentafel haben muss. Viele lokale Hundevereine veranstalten ebenfalls Wettkämpfe. Geimpft sollte Ihr Vierbeiner aber auf jeden Fall sein, und eine Haftpflichtversicherung ist ohnehin sinnvoll.

Grundsätzlich ruht in jedem gesunden Hund ein „Athlet“. Aber ein Neufundländer wird sich nicht mit einem Border Collie messen können. Zur Chancengleichheit gibt es daher je drei Größen- und Leistungsklassen. Tierärztliche Aufsicht ist besonders bei schweren und großen Hunden, die Sprungtraining (Jumping) betreiben, sinnvoll.

Der Parcours

Hürden, Laufsteg, Tunnel, Weitsprung, Wippe, Reifen und Slalom sind nur einige der bis zu 20 verschiedenen Hindernisse auf einem Agility-Parcours. Für jede Prüfung wird der Parcours anders aufgebaut, geplant vom Leistungsrichter. Wichtig ist, die Aufgaben nach ihrer jeweiligen Nummerierung abzuarbeiten, dabei zählt in erster Linie Geschicklichkeit, nicht Geschwindigkeit. Unterschieden wird zwischen Jumping und dem A-Lauf, bei dem zu den Sprunghürden auch Kontaktzonengeräte kommen, die der Hund an der richtigen Stelle anstupsen muss.

Der Hund ist beim Lauf nicht angeleint und trägt kein Halsband. Gelenkt wird er von seinem zweibeinigen Partner durch Stimme und Körpersprache, auf keinen Fall durch Berührungen. Dabei kann der Hundeführer mit verschiedenen Techniken die Seiten wechseln und auf diese Weise seine Wegstrecke verkürzen.

Hilfe bei den ersten Schritten Mit dem Training für Geschicklichkeit und Ausdauer sollte langsam begonnen werden, es ist bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen. Und immer dran denken: Nur wenn’s beiden Spaß macht und weder Hund noch Halter überfordert, ist das Fitness-Studio im Freien wirklich das richtige Freizeitvergnügen und die Bemühungen werden von Erfolg gekrönt.

Agility-Training macht mit Gleichgesinnten am meisten Spaß. Suchen Sie sich am besten eine Gruppe oder einen Verein, um in das Hobby einzusteigen, auch um von vielen erprobten Tipps & Tricks zu profitieren. Beim Training selbst hilft viel, viel Lob als Motivation. Artgerechte Sportgeräte und gesunde Leckerli als Belohnung erhalten Sie in Ihrem ZOO & Co. Fachmarkt.

Tipps

Bestimmungen für die Teilnahme an offiziellen Turnieren des VDH (Verband für das deutsche Hundewesen) finden Sie im Internet u. a. unter www.vdh.de.

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