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Die Kardinalsgarnele: hübsch, praktisch und bescheiden Spätestens seit "Findet Nemo" sind Kinobesucher darüber aufgeklärt worden, was manche Garnelenarten in der Natur und natürlich auch im Aquarium leisten. Jaques hieß die Putzergarnele mit dem lustigen Akzent, die den kleinen Nemo blitzschnell von Parasiten befreit hat. Im Meerwasseraquarium übernimmt diesen Job unter anderem die Kardinalsgarnele (Lysmata debelius), eine mehr als auffällig gefärbte Garnele.

Den deutschen Namen hat sie wegen der purpurroten Färbung und den Artnamen "debelius" zu Ehren des berühmten Meeresforschers Helmut Debelius. Eine kurze Bemerkung zum Benennen von Tieren nach berühmten Wissenschaftlern: Es gilt unter Zoologen und Botanikern als überaus verpönt, eine neu entdeckte Tier- oder Pflanzenart nach sich selbst zu benennen. Man hofft daher, dass jemand anderes dies für einen übernimmt.

Die Kardinalsgarnele hält sich gerne in Höhlen oder unter offen liegenden Steinen auf, an deren schrägen Rückwänden sie sich kopfüber festhält. Im Aquarium ist sie ein relativ einfach zu haltender Bewohner, jedoch machen ihr schnelle Dichteschwankungen zu schaffen. Daher sollte man diese Tiere sehr langsam an die neue Wasserbeschaffenheit gewöhnen. Neben Futterresten und Mulm ernähren sich diese Tiere von gängigen Trocken- oder Frostfuttersorten. Auch die Nachzucht ist vereinzelt bereits gelungen. Die kräftige rote Farbe ist übrigens eine Tarnfarbe, denn ab einer Wassertiefe von 5 m werden die roten Farbtöne komplett "verschluckt" und die Tiere wirken dunkelbraun.

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