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Algen mit Garnelen natürlich bekämpfen Aquarianer fürchten Algen so, wie die Falschparker im absoluten Halteverbot die Politesse. Algen und Politessen haben sogar etwas gemeinsam: Beide treten ganz plötzlich auf, sind vorher nicht da gewesen, und man ärgert sich über die Folgen. Ein Lebewesen aber hat Algen zum Fressen gerne, nämlich die sogenannte Amano-Garnele, Caridina japonica.

Der Name „Amano“ kommt vom berühmten japanischen Naturaquarium-Pionier Takashi Amano, der diese Garnelen in eigentlich allen Aquarien eingesetzt hat. Und plötzlich waren Ende der 90er-Jahre und zu Beginn des neuen Jahrtausends durch die vielen tollen Naturaquarien-Bilder auch die Garnelen äußerst populär. Der eigentliche Sinn, warum Takashi Amano die nach ihm benannte Garnele eingesetzt hat, war ihre für Aquarianer so gut geeignete Leidenschaft für Algen.

Eine Gruppe von ca. 5 Garnelen pro 100 Litern Aquarieninhalt sorgt ganz natürlich dafür, dass Algen kontinuierlich abgeweidet werden und so auf Dauer keine Chance haben. Übrigens sind die Amano-Garnelen nicht nur nützlich, sondern auch durch die dunkelroten Tupfen an der Seite sehr hübsch anzuschauen.

Auch die Fortbewegungsweise, die ein wenig an ein U-Boot erinnert, gibt einen reizvollen Kontrast zu den sonst eher bekannten Fisch-Schwimmbewegungen. Die ca. 6 cm groß werdenden Tiere sind gut zu halten und ernähren sich von Algen, Futter- und Pflanzenresten und sonst im Aquarium anfallenden Abfällen. An die Wasserqualität stellen Amano-Garnelen keine großen Ansprüche, wohl aber an die Auswahl der Mitbewohner: Große und räuberisch lebende Buntbarsche wie Diskusfische oder Skalare „überleben“ Amano-Garnelen nur bei sehr guten Rückzugsmöglichkeiten in dichten Pflanzenbeständen. Entwarnung besteht in den meisten Fällen dann, wenn eine vermeintlich tote Garnele durchscheinend und blass am Boden liegt. Sehr wahrscheinlich handelt es sich nur um den nach erfolgter Häutung zurückgelassenen Panzer. Eine gute und informative Homepage zum Thema „Garnelen und Krebse“ ist z. B. die Seite www.wirbellose.de.

Aber nicht nur das weltweite Netz beschäftigt sich mit Garnelen im Aquarium, auch eine erste Aquarienzeitschrift zu diesem Thema gibt es seit Kurzem, die „Caridina“ aus dem Dähne-Verlag. Wer sich intensiv mit Garnelen beschäftigt, wird schnell den Wunsch verspüren, sich mehrere kleine Aquarien extra für Garnelen anzuschaffen. ZOO & Co. hat zusammen mit Tetra ein Aquarienset für Garnelen entwickelt, welches extra auf die Bedürfnisse der gepanzerten Aquarienbewohner zugeschnitten ist.

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